Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Zusammenarbeit mit den Eltern – Erziehungspartnerschaft

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer erfolgreichen Kindertagesstättenarbeit liegt in einer kooperativen Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, denn:

Pflege und Erziehung des Kindes sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Kinder erwerben in ihrer Familie Kompetenzen und Einstellungen, die für das ganze weitere Leben bedeutsam sind. Der Erwerb solcher Kompetenzen in der Familie bestimmt zu einem erheblichen Teil den Erfolg in Schule und Beruf. Kindertageseinrichtungen...sollten daher die Eltern bei den in der Familie stattfindenden Lernprozessen unterstützen.[1]

Aus diesem Grund wünschen wir uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen zum Wohle des Kindes, die durch Respekt und gegenseitige Wertschätzung geprägt ist. Offenheit und gegenseitiges Aufeinanderzugehen helfen dabei, das Kind in seiner individuellen Entwicklung zu fördern und gemeinsame Erziehungsziele zu vereinbaren und zu verfolgen.

Hierfür bieten wir den Eltern jederzeit Einblicke in unsere pädagogische Arbeit und geben Rückmeldung über die Entwicklung ihrer Kinder, z.B. durch:

  • Anmeldegespräche
    ermöglichen der Leiterin, die Eltern über die pädagogische Konzeption der Einrichtung zu informieren und Fragen zur Aufnahme zu beantworten.
  • Schnuppertage
    fördern das gegenseitige Kennenlernen zwischen den neuen Kindern und ihren Eltern und den Erzieherinnen ihrer Gruppe und helfen, Berührungsängste abzubauen.
  • Elternabende
    finden im Laufe eines Kindertagesstättenjahres zu verschiedenen Anlässen statt: u.a. bei der Aufnahme neuer Kinder, als Gesamtelternabend, ein Elternabend zur Vorschulerziehung.
  • Entwicklungsgespräche
    (einmal pro Jahr für jedes Kind an Elternsprechtagen, bei Integrationskindern zweimal pro Jahr) beinhalten einen Austausch über die Entwicklung, Lernfortschritte und sozialen Kompetenzen eines Kindes in der Kindertagesstätte und im Elternhaus und dienen der Abstimmung der gemeinsamen Erziehungsziele.
  • Elterngespräche (bei Bedarf)
    bieten den Eltern die Möglichkeit, sich bei besonderen Ereignissen oder Lebenssituationen des Kindes mit den Gruppenerzieherinnen auszutauschen.
  • Tür- und Angelgespräche
    dienen dazu, wichtige aktuelle Informationen über das Kind auszutauschen (Wohlbefinden, Abholregelung, u.ä.).
  • Elternbriefe
    werden in unregelmäßigen Abständen ausgegeben und informieren die Eltern über aktuelle Entwicklungen der Einrichtung, Termine, Veranstaltungen, usw.
  • Aushänge an unserer Pinnwand im Flur für das gesamte Haus dienen ebenfalls dazu, die Eltern zu informieren.
  • Rahmenpläne (als Aushang an der Pinnwand)
    lassen die Themen unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern transparent werden.
  • Aushänge an den Gruppenpinnwänden
    informieren über gruppeninterne Angelegenheiten (z.B. Aktionen, Ausflüge).
  • Feste und Veranstaltungen
    haben in unserer Kindertagesstätte Tradition. In die Planung und Durchführung beziehen wir die Eltern gerne mit ein.

Unsere Einrichtung besitzt zudem Evaluationsverfahren sowie ein strukturiertes Beschwerdeverfahren, mit dem Beschwerden, die von den Eltern an das Personal der Kindertagesstätte herangetragen werden, angenommen, bearbeitet und ausgewertet werden (siehe QM-Handbuch).

Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

Elternbeiräte werden jährlich in jeder Gruppe und für das gesamte Haus gewählt. Wir sehen sie als Vermittler zwischen Eltern und Erzieherinnen, die unsere gemeinsame Arbeit mit den Kindern und Eltern unterstützen. Auf Elternbeiratssitzungen und durch Mitteilungen an die Elternbeiräte werden wichtige Informationen an die Vertreter der Elternschaft weitergeleitet.

Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit und das Engagement unseres Elternbeirates.

[1]  Auszug aus dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, S. 108