7. Der Bewegungs-, Stellungs-, Spannungs- und Kraftsinn (Das kinästhetische System)
Diese Eigenwahrnehmung wird durch die Sinneszellen tief im Körper (in den Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehnen) gefördert. Diese Sinneszellen reagieren nicht auf Impulse aus der Umwelt, sondern auf Reize des eigenen Körpers, z.B. Reize, die bei Muskelbewegungen entstehen.
Durch den Bewegungssinn nehmen wir die Bewegungen, die Richtung und Geschwindigkeiten unserer verschiedenen Körperteile wahr, z.B. das Schlenkern mit den Armen.
Der Stellungssinn lässt uns die Stellung unserer Gliedmaßen zueinander wahrnehmen. So wissen wir z.B. auch in der Dunkelheit, wo sich unsere Beine befinden.
Mithilfe des Spannungssinns können wir unsere Muskelspannung und unseren Krafteinsatz wahrnehmen und somit z.B. erkennen, ob ein Gegenstand, den wir hochheben, leicht oder schwer ist.

Der Kraftsinn lässt uns einschätzen, wie viel Kraft nötig ist, um etwas zu tun, so wissen wir z.B. dass viel mehr Kraft notwendig ist, um einen Stein als eine Feder aufzuheben.
Erst alle diese Informationen zusammen ermöglichen Bewegung.
Auch hier steht die Bewegung Ihres Kindes im Vordergrund. Bewegungsaktivitäten tragen zur Verbesserung der Körperwahr-nehmung Ihrer Kinder bei und sie entwickeln ein Gespür für ihren eigenen Körper. Unterschiedliche Bewegungsanreize und das Spiel „Die Möweninsel“ erwarten die Kinder.
Zudem bieten unsere Flurnischen (Sinnesecke, Bewegungsbaustelle und Bällchenbad), unser Außengelände, die Waldwochen und vielfältige Ausflüge Ihren Kindern vielfältige Gelegenheiten, ihre Sinne zu schärfen.
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