Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Um den Kindern den Einstieg in ihren neuen Lebensabschnitt „Kindertagesstätte“ zu erleichtern und einen schonenden Übergang in die noch fremde Umgebung zu ermöglichen, durchleben sie gemeinsam mit ihren Eltern verschiedene Phasen des Kennenlernens und der Eingewöhnung:

Anmeldegespräch

Der erste Kontakt entsteht in der Regel bei der Anmeldung des Kindes, zu der die Eltern mit ihrem Kind in unsere Kindertagesstätte zu einem zuvor vereinbarten Gesprächstermin kommen. Nach dem Ausfüllen der Voranmeldung führt die Leiterin die Eltern in die pädagogische Arbeit der Einrichtung ein. Wir freuen uns über Fragen und gehen auf die Bedürfnisse der Eltern ein.

Platzzusage

Die Eltern erhalten in der Regel im April eine Zusage über die Aufnahme ihres Kindes in einer der drei Wanfrieder Kindertagesstätten im folgenden Kindertagesstättenjahr (ab August). Mit der Platzzusage werden sie bereits zu einem ersten Elternabend eingeladen.

Begrüßungselternabend

An diesem Abend wird das pädagogische Konzept der Einrichtung vorgestellt und die Eltern erhalten zudem für Sie wichtige Informationen über Anmeldepapiere, Gruppenzugehörigkeit Ihres Kindes, Eingewöhnungszeit und vieles mehr.

Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell für Kinder ab 1 Jahr

Wir gewöhnen unsere Jüngsten nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ein.
Die Eingewöhnung erstreckt sich insgesamt durchschnittlich über einen Zeitraum von ca. vier Wochen, kann aber je nach Kind länger oder kürzer sein.
Das Eingewöhnen der Kinder läuft nach einem vereinbarten Zeitplan mit den Eltern ab. Die Eingewöhnungszeit aller neuen Kinder wird gestaffelt.

Schnuppertage für Kinder ab 3 Jahren

Wir bieten den neuen Kindern gemeinsam mit ihren Eltern individuell Schnuppertage an. Bei diesem Schnuppern erfolgt das erste Zusammentreffen zwischen dem Kind und den Erzieherinnen der Gruppe. Ein behutsames Kennenlernen der neuen Räumlichkeiten, der Erzieherinnen und der anderen Kinder der Gruppe kann auf diese Weise im Schutz der elterlichen Anwesenheit geschehen. Ebenso besteht die Möglichkeit, diese Zeit für Elterngespräche zu nutzen, um wichtige Informationen über das Kind mitzuteilen, Absprachen zu treffen und Einzelfragen zu klären.

Es ist für uns sehr wichtig, uns flexibel an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes bei seiner Eingewöhnung in unserer Einrichtung zu orientieren.

Übergang in die Kindertagesstätte

Da die Kindertagesstätte und die Krippengruppen räumlich sehr nah beieinander sind, kann der Übergang dorthin schrittweise und behutsam gestaltet werden. Die „Kleinen“ aus der Krippe und die „Großen“ aus der Kita kennen sich durch gegenseitige Besuche, das Spielen auf dem Außengelände und gemeinsame Aktionen (z.B. Feste und Gottesdienste) schon lange, bevor der Wechsel stattfindet. Auch das zukünftige Kindertagesstättenpersonal kann so schon während der Krippenzeit ein Vertrauensverhältnis für den Übergang aufbauen.